Was passiert bei einem Fersenspor?

Bei einem Fersenspor entzündet sich das umliegende Gewebe und kann mitunter zu sehr langwierigen Beschwerden führen. Die Schmerzen im Bereich der Fußsohle treten vor allem nach einer längeren Phase der Ruhe, zum Beispiel beim Aufstehen am Morgen, auf. Häufig kommt es auch zu einer Entzündung der Plantarsehne. Dies wird dann als Plantarfasziitis bezeichnet. Männer leiden im Übrigen seltener unter einem Fersensporn als Frauen. Eine ursächliche Erklärung für dieses Phänomen gibt es nicht.

Letztlich kann man die Form des Fersenspors sehr gut durch eine Röntgenaufnahme erkennen.

Welche Arten des Fersenspor gibt es?

Rein anatomisch wird der Fersenspor als eine Knochenauswucherung im Bereich der Ferse bezeichnet.
Doch Fersenspor ist nicht gleich Fersenspor.

Folgendende Unterscheidungen sind möglich:

  • Oberer Fersensporn (Haglundferse) Entzündung des Achillessehnenansatzes am Fersenbein.

-> Oberer Fersenspor (auch Haglungferse oder hinterer, dorsaler bzw. kranialer Fersenspor; Fachterminus Haglund-Exostose);

  • Untere Fersensporn (Plantarsehnenentzündung) Entzündung des Plantarsehnenansatzes am Fersenbein.

-> Unterer Fersenspor (plantarer Kalkaneussporn) – welcher durch Kalkablagerungen einen “Zahn” bildet, der bis zu fünf Millimeter Länge erreichen kann.

Trotzdem bereitet in der Regel nicht der Fersenspor die Beschwerden. Denn mit dem Krankheitsbild “Fersenspor” wird generell die Entzündung der Fußsohlensehnenplatte bezeichnet. Der Fachterminus lautet hier Plantarfasziitis bzw. Plantarfaszie. Bei dem oberen Fersenspor(n) begründen sich die Schmerzen häufig auf eine begleitende Schleimbeutelentzündung. Im Weiteren konzentrieren sich die Ausführungen aber auf die Plantarfaszie, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bzw. die Fersenspor Behandlung.

Fälschlicherweise suchen auch viele Betroffene nach Versensporn in dieser falschen Schreibweise.

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