Eine Operation zur Fersenspor Behandlung?

Ist eine Operation zur Fersenspor Behandlung wirklich empfehlenswert? Eine Operation zur Behandlung des Fersenspornes ist nur dann empfehlenswert, wenn andere Formen der therapeutischen Versorgung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben. Zwar ist die Operation selbst nicht im besonderen Maße risikoreich, sofern sie von einem erfahrenen Mediziner durchgeführt wird, doch die langfristigen Ergebnisse hängen stark vom Patienten selbst ab. Ohne Ihr eigenes aktives Zutun wird sich Ihre gesundheitliche Situation auf lange Sicht nicht verbessern.

Sind Sie nach dem Eingriff erst einmal schmerzfrei und es liegen keine Überreizungen oder Entzündungen der Fußsehnen mehr vor, ist es an Ihnen, neue Beschwerden zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist auch dann ein regelmäßiges Training der Füße nötig. Schließlich ist Ihr Fersensporn aus einem bestimmten Grund entstanden. Beseitigen Sie diesen nicht nachhaltig, besteht die Gefahr, dass es erneut zu Ablagerungen am Fersenbein (Calcaneus) kommt. Fehlstellungen oder Muskelschwächen müssen aus diesem Grund dennoch speziell therapiert werden.

Was wird bei der Operation zur Fersenspor Behandlung gemacht?

Natürlich kann die Schulmedizin den Fersensporn operieren. Es kommt natürlich auf den speziellen Fall an. Doch generell wird zunächst der Fersensporn abgemeißelt. Zusätzlich können Eingriffe an der Sehnenplatte durchgeführt werden. Hierbei kann es sein, dass der entzündete Schleimbeutel entfernt oder die Sehnenplatte eingeschnitten wird, wodurch der Körper zu neuen Selbstheilungsmaßnahmen angeregt wird.

Wie läuft eine solche Operation als Fersenspor Behandlung ab?

Der Eingriff wird in jedem Fall minimalinvasiv durchgeführt. Das heißt, es wird kein großer Schnitt vorgenommen. Es sind lediglich zwei kleine Schnitte notwendig. Durch diese werden die notwendigen Instrumente eingeführt. Zuvor wird der Fersensporn unter Röntgenkontrolle mittels einer Kanüle markiert, sodass der Zugriff exakt erfolgen kann.

Durch die beiden Schnitte werden sowohl eine Kamera mit Beleuchtung sowie eine kleine Fräse eingeführt. Letztere dient dazu, den aus Kalk bestehenden Sporn abzutragen. Zudem wird das Fersenbein geglättet. Damit soll in erster Linie eine weitere Reizung der Sehnenplatte (Plantaraponeurose) vermieden werden. Die Einschnitte werden anschließend wieder vernäht. In der Regel verheilen die vergleichsweise kurzen Schnitte schnell wieder.

Nach spätestens drei Monaten sollte Ihr Fuß wieder voll belastet werden können. In einzelnen Fällen kann die Heilung jedoch auch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bedenken Sie bei der Planung eines solchen Eingriffes stets, dass ein solcher Eingriff am Kochen durchaus längerfristige Probleme bereiten kann.

Zunächst sollte eine Operation IMMER als allerletzte Lösung zur Fersenspor Behandlung in Betracht gezogen werden. Denn es gibt viele erfolgversprechende Methoden zur Fersenspor Behandlung. Der Grund ist ganz einfach: Eine Fersenspor Behandlung mittels Operation stellt einen Eingriff dar. Das heißt, durch eine Fersenspor Operation werden Veränderungen im Gefüge des Fußes verursacht und somit im Bewegungsapparat. Diese müssen kompensiert werden und können weitere Fehlstellungen verursachen (es kann sogar noch schlimmer werden als vorher).

Fersenspor Behandlung mittels Operation

Während des operativen Eingriffs an der Ferse kann es zu Problemen, wie beispielsweise der Durchtrennung von Nerven, kommen.

Erholungsphasen nach der operativen Fersenspor Behandlung im Überblick

  • Nach 3-7 Tagen wird der Verband abgemacht (ab diesem Punkt ist es empfehlenswert, gutes und unterstützendes Schuhwerk zu tragen)
  • Nach 10-14 Tagen werden die Nähte entfernt
  • Nach 21 Tagen (Minimum) kann man wieder normal, mit kleinen Einschränkungen laufen

Probleme bei der Fersenspor Behandlung mittels Operation

Während des operativen Eingriffs an der Ferse kann es zu Problemen, wie beispielsweise der Durchtrennung von Nerven, kommen.

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