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Wie mit einem Fersensporn umgehen?

Die Behandlung Ihres Fersensporns hängt einerseits von dessen Lage und andererseits natürlich von den individuellen Beschwerden ab. Eine wirksame operative Methode zur Fersenspor Behandlung gibt es jedoch nicht. Wird der Fersensporn behandelt, stellen sich jedoch nach einiger Zeit Verbesserungen ein.

Sie benötigen lediglich etwas Geduld und Konsequenz.

Eine Möglichkeit zur Fersenspor Behandlung ist das Trainieren Ihrer Fuß- und Beinmuskulatur, indem Sie beispielsweise immer wieder barfuß laufen. Achten Sie zudem darauf, die Abrollbewegungen bewusst  und vollständig auszuführen. Stellen Sie sich zudem hin und wieder auf Zehenspitzen und federn Sie nach oben und unten. Doch auch am Abend beim Fernsehen können Sie Ihre Füße unkompliziert trainieren: Sie sitzen mit ausgestreckten Beinen und legen ein Handtuch um einen Fuß, welches Sie nun vorsichtig zum Körper ziehen.

Halten Sie die Spannung, wenn Sie ein deutliches Ziehen in der Wade spüren, für 20 bis 30 Sekunden. Ferner können Sie einen Igelball nutzen. Sie legen diesen Ball einfach auf den Boden und lassen Ihren Fuß einige Zeit darauf kreisen. Zum Einen stellt sich ein angenehmer Massageeffekt ein, zum Anderen werden die kleinen Fußmuskeln gestärkt. Variieren Sie dabei den Druck auf den Ball. Abschließend können Sie immer wieder versuchen, Dinge wie Stifte mit dem Fuß bzw. den Zehen vom Boden aufzuheben.

Wer ist besonders von einem Fersensporn betroffen?

Grundsätzlich ist es so, dass Frauen eher von einem Fersensporn betroffen sind als Männer und eine Fersenspor Behandlung in Erwägung ziehen sollten. Die Ursachen für dieses Phänomen sind nicht vollständig geklärt. Ein Erklärungsansatz besteht allerdings darin, dass eine verkürzte Wadenmuskulatur einen Fersensporn begünstigt.

Bei Frauen tritt dies aufgrund des Tragens von Schuhen mit Absätzen demnach häufiger auf. Die Gefahr einer Plantarfasziitis steigt entsprechend. Ferner sind Patienten mit rheumatischen Erkrankungen überdurchschnittlich oft von einem Fersensporn betroffen. Nehmen diese Patienten aufgrund der Schmerzen eine dauerhafte und unbewusste Schonhaltung ein, belasten sie ggf. ihre Füße und Beine falsch und begünstigen damit den Kalkaneussporn.

Eine weitere klassische Risikogruppe für eine Fersenspor Behandlung sind Menschen mit Senk- oder Plattfüßen.

Deren Fußgewölbe ist bereits vorgeschädigt, sodass bei ihnen eher Knochenveränderungen zur Stabilisierung des Fußes auftreten können. Ferner tritt der Fersensporn eher bei Personen im Alter von über 40 Jahren auf, auch Übergewicht scheint bei der Entstehung eines Fersensporns eine große Rolle zu spielen. Angehörige dieser Risikogruppen sollten bei Fersenschmerz hellhörig werden.

Fersenspor Schuhe: Worauf soll man achten?

Schuhe bei einem Fersenspor

Welcher Laufschuh bei Fersensporn?

Die Wahl der richtigen Schuhe hängt natürlich davon ab, zu welchem Zweck sie diese Schuhe tragen möchten. Sportschuhe sollten in erster Linie auf den Untergrund abgestimmt sein, auf dem Sie sich bewegen. Zudem sollten Sie in jedem Schuh einen festen Halt haben. Dazu passt sich ein gut geschnürter Schuh bestmöglich dem Fuß an. Ein gutes Fußbett stützt Ihr Fußgewölbe, eine flexible Sohle ermöglicht ein vollständiges Abrollen beim Laufen.


Fersenschmerzen beim Laufen??

Frauenfüße joggen auf Treppe

Auch Jogger werden schnell Opfer eines Fersensporns. Hier gilt es ebenfalls rechtzeitig zu handeln und den Fuß vorerst etwas zu schonen. Steigen Sie ggf. vorübergehend auf andre Sportarten um, die Ihren Füßen etwas Entlastung verschaffen. Mit Dehnübungen, gezieltem Muskeltraining und passenden Laufschuhen sollte Joggen jedoch bald wieder möglich sein.

Auch für Ihre Joggingschuhe können Sie sich orthopädische Einlagen anfertigen lassen und damit weiteren Schäden vorbeugen.


Fersensporn Behandlung für Sportler

Wie lange Pause mit Fußball bei Dorsalem oberen Fersensporn?

Im Sport kann es häufig zu Überlastungen der Knochen und Sehnen kommen. Bei mangelhafter Erwärmung oder falschem Schuhwerk kann ein Fersensporn die Folge sein. Doch auch dann müssen Sie nicht auf Sport verzichten.

Vor allem Hobbyfußballer sind gelegentlich von einem Fersensporn betroffen. Diese Erkrankung schränkt Sie natürlich erst einmal ein. Der dorsale Fersensporn sorgt für unangenehme Schmerzen in der Achillessehne. Ein Gang zum Orthopäden wird Ihnen in diesem Fall kaum erspart bleiben. Doch gezieltes Training und passgenaue Einlagen können Abhilfe schaffen.

Vor allem sollten Sie jedoch darauf achten, dass Ihre Fußballschuhe Ihren Füßen einerseits Halt geben, andererseits jedoch keinen zu starken Druck auf den Bereich der oberen Fersen ausüben. Zudem können Sie im Sanitätshaus spezielle Einlagen für eben diese Schuhe anfertigen lassen. Bei akutem Schmerz ist es im Übrigen ratsam, den Fuß zunächst einige Zeit zu schonen.

12 Hausmittel, die bei der Fersenspor Behandlung helfen

Hausmittel zur Fersenspor Behandlung

Viele Menschen entscheiden sich für eine natürliche Behandlung mittels Fersensporn, also Hausmittel, um ihre Fersenschmerzen zu lindern. Hierbei spielen mehrere Gründe für Fersensporn Hausmittel eine Rolle. Diese können beispielsweise sein, dass sie

Vorteile von Hausmitteln zur Fersenspor Behandlung:

  • leichter in den Tagesablauf zu integrieren sind als aufwändige Behandlungen
  • wenig zeitaufwändig sind
  • wenig Kosten verursachen
  • weniger Nebenwirkungen als Medikamente aufweisen

Lernen Sie nun 12 Hausmittel zur Fersenspor Behandlung kennen.

Natürliche, entzündungshemmende Substanzen
Es gibt natürliche Stoffe wie Ingwer und Kurkuma, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Diese stoppen den Knorpelabbau, senken eine Entzündung und bauen dadurch Schmerzen ab. Viele dieser natürlichen Entzündungshemmer werden auch bei der medikamentösen Fersenspor Behandlung benutzt.

Vitamin B-12
Auch kann eine niedrige Konzentrationen von Vitamin B-12 im Körper zu verschiedenen Problemen führen, die mit Fersenschmerzen in Verbindung gebracht werden können. So kann eine erhöhte Aufnahme von Vitamin B-12 bei der Behandlung von Fersenschmerzen helfen. Darüber hinaus hält das Vitamin B-12 den Geist wach und versorgt den Körper mit Energie.

Omega -3-Fettsäuren
Die Omega-3-Fettsäuren sind eine der stärksten natürlichen “Hausmittel” der Natur. So können beispielsweise Lebertran Tabletten, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, Schmerzen lindern.

Kühlung

Das klassische Fersensporn Hausmittel ist das Kühlen. Dieses wird natürlich nicht nur beim Fersensporn benutzt, sondern auch bei jeglicher Art von Entzündungen etc. So können Sie beispielsweise eine gefrorene Wasserflasche nehmen und diese unter den Füßen entlang rollen. Grundsätzlich sind Ice-Packs als Fersensporn Hausmittel dringstens empfohlen.

Warme Bäder mit Bittersalz
Als entspannendes Fersensporn Hausmittel wirken warme Bäder beruhigend auf den Körper. Insbesondere nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit. Um die Wirkung dieser Bäder zu erhöhen, kann man Bittersalz (Magnesiumsulfat (Pharmawiki)) verwenden. Dieses hat verschiedene wunderbare Eigenschaften, die zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen führen.

Borax -Lösung

Auch als eine Möglichkeit gilt die Borax-Lösung, mit welcher man durch ein entspannendes Bad Schmerzen lindern kann. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Borax und Chlorwasser. Die Borax-Lösung ist allgemein erhältlich. Um die Fersenschmerzen zu behandeln, füllen Sie eine kleine Wanne mit warmem Wasser und geben Sie etwas Borax -Lösung dazu. Tauchen Sie nun mit Ihren Füßen in die kleine Wanne ein und genießen Sie einige Zeit das warme Wasser. Sie werden mit diesem Fersensporn Hausmittel schnell eine Entlastung der Fersenschmerzen erleben.

Kräuterwickel
Kräuterwickel gelten ebenfalls als Hausmittel zur Fersenspor Behandlung. Sie können beispielsweise Kohlblätter oder Senf verwenden. Erwärmen Sie hierfür die Kräuter in heißem Wasser und legen Sie die feuchten Blättern oder den zerkleinerten Senf auf die betroffene Stelle mit dem Fersensporn. Sie werden bald merken, dass dadurch eine Linderung der Schmerzen stattfindet.

Apfelessig
Vielleicht kennen Sie den Apfelessig bereits durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften im Magen-Darm-Trakt. Sie können diesen aber auch bei Fersenschmerzen oder Fersensporn anwenden. Wenden Sie hierzu den Apfelessig in kleinen Mengen in einem warmen Handtuch an der betroffenen Stelle an. Sie werden merken, wie sich die Schmerzen verringern.

Ölmassage
Warme Ölmassagen sind nicht nur für den Nacken entspannend, sondern auch vorteilhaft für Ihre Füße. Generell sind Massagen klassische Fersensporn Hausmittel. Wenn Sie also unter Fersensporn-Schmerzen leiden, kann eine wärmende Massage mit kleinen Mengen von Kokos- oder Olivenöl an der Ferse Wunder bewirken. Ein Geheimtipp ist es, die Massage mit Aloe Vera auszuführen.

Kräutertee
Kräutertees bei der Fersenspor Behandlung haben den Vorteil, dass sie Entzündungen hemmen und das Immunsystem stärken. Sie können dafür beispielsweise grünen Tee oder Tee aus Kräutern wie Alfalfa Blätter benutzen. Ein weitere Vorteil dieses Fersensporn Hausmittels ist, dass es antioxidative Eigenschaften aufweist. Trinken Sie daher regelmäßig Kräutertees, um Schmerzen zu reduzieren und eine weitere Ausbildung des Fersenspor zu verhindern.

Melasse, Natron und Apfelessig

Sie können ebenfalls eine kleine Menge von Melasse mit Backpulver und Apfelessig auf der Stelle mit dem Fersensporn verteilen und danach eine warme Bandage um den Fuß binden. Dieses Hausmittel hilft Ihnen, die Schmerzen zu lindern.

Leinsamen und Leinöl

Leinsamen und Leinöl entstammen der selben Pflanze und sind ebenfalls ein gutes Hausmittel gegen den Fersensporn. Beide enthalten Alpha-Linolensäure, eine Form von Omega-3-Fettsäuren. Zur Behandlung des Fersenspor umwickeln Sie die betroffene Stelle mit einem, mit warmen Öl getränktem, Tuch. Zur Stabilisierung des “Verbandes” können Sie diesen mit Plastikfolie umwickeln und warm halten.

Alternativen zur Fersenspor Behandlung

Die Alternativen zu einer Operation als Fersenspor Behandlung sind vielfältig. Darunter fällt beispielsweise die Fersenspor Behandlung mittels Homöopathie

Obwohl der Fersenspor eine schmerzhafte Angelegenheit ist, sollte vor der homöopathischen Fersenspor Behandlung ein Arzt aufgesucht werden.


Homoöpatischen Mittel zur Fersenspor Behandlung auf einen Blick


Hekla Lava

Bei Hekla Lava handelt es sich um Vulkanasche des isländischen Vulkans Hekla. Diese wurde durch den britischen Arztes Wilkinson entdeckt. Auf dieser Entdeckung basiert die Erkenntnis, dass mit Hilfe der Asche des Vulkanes eine homöopathische Anwendung möglich sein sollte, die Knochenveränderungen wie Osteoporose und den Fersenspor behandeln kann. Später wurde festgestellt, dass die Vulkanasche des Hekla (Hella Lava) die Möglichkeit bietet, viele Arten von Knochenkrankheiten aufzuhalten. Neben der Fersenspor Behandlung wird Hekla Lava auch im Zahn- und Kieferbereich angewandt. Erste positive Veränderungen in der Fersenspor Behandlung mit Hekla Lava sollten nach ca. drei Wochen eintreten

Schüssler-Salze

Dem Fersenspor kann auch mit den Mineralsalzen nach Dr. med. Wilhelm Schüssler entgegengewirkt werden. Diese können den Schmerzen direkt auf den “Grund” gehen und die fehlenden Mineralsalze in den Speichern wieder füllen. Im Folgenden wird Ihnen eine beispielhafte Anwendung von Schüssler-Salzen dargestellt.

Heilkräuter

Auch ist es mit Hilfe von Kräutern wie Beinwell, Zinnkraut oder dem Nachtschattengewächs Solanum malacoxylon möglich, den Fersenspor zu behandeln.
Beispielsweise wirkt das Nachtschattengewächs der Verkalkungen des Bewegungsapparates und Bindegewebes entgegen und löst Kalkdepots an Gefäßwänden. So kann beispielsweise ein vorheriges dünsten der Blätter über heißem Wasser die Wirkstoffe herauslösen und damit die Wirkung verstärken. Trotzdem sollten Sie im Umgang mit Kräutern zur Behandlung des Fersenspors aufpassen. Oftmals enthaltenen die Kräuter mehr oder weniger gefährliche Gifte. Daher sollte vor der Anwendung von Kräutern zur Fersenspor Behandlung ein Heilpraktiker oder Arzt aufgesucht werden.

Eine Operation zur Fersenspor Behandlung?

Ist eine Operation zur Fersenspor Behandlung wirklich empfehlenswert? Eine Operation zur Behandlung des Fersenspornes ist nur dann empfehlenswert, wenn andere Formen der therapeutischen Versorgung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben. Zwar ist die Operation selbst nicht im besonderen Maße risikoreich, sofern sie von einem erfahrenen Mediziner durchgeführt wird, doch die langfristigen Ergebnisse hängen stark vom Patienten selbst ab. Ohne Ihr eigenes aktives Zutun wird sich Ihre gesundheitliche Situation auf lange Sicht nicht verbessern.

Sind Sie nach dem Eingriff erst einmal schmerzfrei und es liegen keine Überreizungen oder Entzündungen der Fußsehnen mehr vor, ist es an Ihnen, neue Beschwerden zu vermeiden. Zu diesem Zweck ist auch dann ein regelmäßiges Training der Füße nötig. Schließlich ist Ihr Fersensporn aus einem bestimmten Grund entstanden. Beseitigen Sie diesen nicht nachhaltig, besteht die Gefahr, dass es erneut zu Ablagerungen am Fersenbein (Calcaneus) kommt. Fehlstellungen oder Muskelschwächen müssen aus diesem Grund dennoch speziell therapiert werden.

Was wird bei der Operation zur Fersenspor Behandlung gemacht?

Natürlich kann die Schulmedizin den Fersensporn operieren. Es kommt natürlich auf den speziellen Fall an. Doch generell wird zunächst der Fersensporn abgemeißelt. Zusätzlich können Eingriffe an der Sehnenplatte durchgeführt werden. Hierbei kann es sein, dass der entzündete Schleimbeutel entfernt oder die Sehnenplatte eingeschnitten wird, wodurch der Körper zu neuen Selbstheilungsmaßnahmen angeregt wird.

Wie läuft eine solche Operation als Fersenspor Behandlung ab?

Der Eingriff wird in jedem Fall minimalinvasiv durchgeführt. Das heißt, es wird kein großer Schnitt vorgenommen. Es sind lediglich zwei kleine Schnitte notwendig. Durch diese werden die notwendigen Instrumente eingeführt. Zuvor wird der Fersensporn unter Röntgenkontrolle mittels einer Kanüle markiert, sodass der Zugriff exakt erfolgen kann.

Durch die beiden Schnitte werden sowohl eine Kamera mit Beleuchtung sowie eine kleine Fräse eingeführt. Letztere dient dazu, den aus Kalk bestehenden Sporn abzutragen. Zudem wird das Fersenbein geglättet. Damit soll in erster Linie eine weitere Reizung der Sehnenplatte (Plantaraponeurose) vermieden werden. Die Einschnitte werden anschließend wieder vernäht. In der Regel verheilen die vergleichsweise kurzen Schnitte schnell wieder.

Nach spätestens drei Monaten sollte Ihr Fuß wieder voll belastet werden können. In einzelnen Fällen kann die Heilung jedoch auch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bedenken Sie bei der Planung eines solchen Eingriffes stets, dass ein solcher Eingriff am Kochen durchaus längerfristige Probleme bereiten kann.

Zunächst sollte eine Operation IMMER als allerletzte Lösung zur Fersenspor Behandlung in Betracht gezogen werden. Denn es gibt viele erfolgversprechende Methoden zur Fersenspor Behandlung. Der Grund ist ganz einfach: Eine Fersenspor Behandlung mittels Operation stellt einen Eingriff dar. Das heißt, durch eine Fersenspor Operation werden Veränderungen im Gefüge des Fußes verursacht und somit im Bewegungsapparat. Diese müssen kompensiert werden und können weitere Fehlstellungen verursachen (es kann sogar noch schlimmer werden als vorher).

Fersenspor Behandlung mittels Operation

Während des operativen Eingriffs an der Ferse kann es zu Problemen, wie beispielsweise der Durchtrennung von Nerven, kommen.

Erholungsphasen nach der operativen Fersenspor Behandlung im Überblick

  • Nach 3-7 Tagen wird der Verband abgemacht (ab diesem Punkt ist es empfehlenswert, gutes und unterstützendes Schuhwerk zu tragen)
  • Nach 10-14 Tagen werden die Nähte entfernt
  • Nach 21 Tagen (Minimum) kann man wieder normal, mit kleinen Einschränkungen laufen

Probleme bei der Fersenspor Behandlung mittels Operation

Während des operativen Eingriffs an der Ferse kann es zu Problemen, wie beispielsweise der Durchtrennung von Nerven, kommen.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung eines Fersensporns gibt es?

Neben physiotherapeutischen Übungen, die zur Kräftigung der Beine und der Füße über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden sollten, werden häufig Einlagen für die Schuhe verwendet. Diese entlasten den Fersenbereich und gleichen eventuelle Fehlstellungen der Füße aus. Entzündungshemmende Salben helfen, den Fersenschmerz beim Laufen und im Alltag schnell zu lindern. Darüber hinaus können Sie Ihren Fersensporn mittels einer Stoßwellentherapie und auch homöopathischen Präparaten behandeln.

Stosswellentherapie zur Fersenspor Behandlung

Die für Sie geeignete Variante hängt einerseits von Ihren persönlichen Vorlieben, andererseits von den Ausmaßen der bisherigen Beschwerden ab. Hinzu kommt, dass auch nicht jede Therapieform von Ihrer Krankenkasse finanziert wird. Welche Optionen für Sie bestehen und welche Kosten ggf. auf Sie zukommen, erfahren Sie ebenfalls in diesem Beitrag. Eine exakte Diagnose mit bildgebenden Verfahren ist dennoch wichtig, sodass Sie auch bei eigenständigen Therapiemöglichkeiten nicht auf einen Termin beim Facharzt verzichten sollten.

Neben einem oberen oder unteren Fersensporn können durchaus auch andere Ursachen für Ihren Fersenschmerz verantwortlich sein. Dies sollte vorher unbedingt abgeklärt werden.

Welcher Facharzt ist für die Fersenspor Behandlung zuständig?

Der richtige Ansprechpartner in Falle einer Fersenspor Behandlung ist in diesem Fall ein Orthopäde. Dieser Fachbereich der Medizin ist auf die Behandlung von Fehlbildungen und Veränderungen am Knochengerüst spezialisiert. Die Fersensporn Behandlung wird vom Orthopäden genau auf Sie abgestimmt und mit Ihnen gemeinsam über einen längeren Zeitraum umgesetzt. Zudem erkennt ein Orthopäde auch schnell weit verbreitete Fehlstellungen wie einen Plattfuß oder einen Knick-Senkfuß. Beides wird zunächst mit Einlagen in den Schuhen therapiert. Sofern Sie von diesen Fehlstellungen betroffen sind, wird dies der erste Schritt Ihrer Therapie sein. Bereits nach kurzer Zeit sollten sich erste Verbesserungen einstellen.

Woher kommen die Schmerzen an der Achillessehne bei der Achillodynie

Entzündungen im Bereich der Achillessehne und am Sehnenansatz der Ferse (die letztlich zur Fersenspor Behandlung führen können) können verschiedenen Ursachen haben. Das kann beispielsweise durch Stoffwechselstörungen oder durch Fettablagerungen hervorgerufen werden und letztlich dann zu entzündlichen Reizzuständen führen. Oft können die Beschwerden auch durch eine degenerative Veränderunge an der Achillessehne hervorgerufen werden.

Die Achillessehne kann dann häufig verdickt erscheinen und zu einer Verminderung der Verschieblichkeit des Gleitgewebes führen.

Betroffene klagen sehr häufig über starke Schmerzen der Achillessehne mit Ausstrahlung in die Wadenmuskulatur oder Ferse. Bei jüngeren Personen handelt es sich oft um Sportler.

Unterschiede plantarer und kranialer Fersenporn

Wissenswertes zum Fersenspor Behandlung

Bei einem Fersensporn handelt es sich um ein weit verbreitetes Leiden. Etwa 10 bis 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind inzwischen davon betroffen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung lautet im Übrigen Kalkaneussporn. Die daraus entstehenden Fersenschmerzen lassen sich jedoch auf unterschiedliche Arten behandeln. Hier kommt dann die Fersenspor Behandlung ins Spiel.

Doch obwohl viele Menschen von einem Fersensporn betroffen sind, verspürt ein Großteil jedoch keinerlei Symptome. Erst bei einer längeren und starken Belastung oder einer falschen Ganghaltung kommt es zum typischen Fersenschmerz.

Wer ist besonders von einem Fersensporn betroffen?

Männerfüße auf Fußweg

Grundsätzlich ist es so, dass Frauen eher von einem Fersensporn betroffen sind als Männer. Die Ursachen für dieses Phänomen sind nicht vollständig geklärt. Ein Erklärungsansatz besteht allerdings darin, dass eine verkürzte Wadenmuskulatur einen Fersensporn begünstigt.

Bei Frauen tritt dies aufgrund des Tragens von Schuhen mit Absätzen demnach häufiger auf. Die Gefahr einer Plantarfasziitis steigt entsprechend. Ferner sind Patienten mit rheumatischen Erkrankungen überdurchschnittlich oft von einem Fersensporn betroffen. Nehmen diese Patienten aufgrund der Schmerzen eine dauerhafte und unbewusste Schonhaltung ein, belasten sie ggf. ihre Füße und Beine falsch und begünstigen damit den Kalkaneussporn.

Eine weitere klassische Risikogruppe sind Menschen mit Senk- oder Plattfüßen. Deren Fußgewölbe ist bereits vorgeschädigt, sodass bei ihnen eher Knochenveränderungen zur Stabilisierung des Fußes auftreten können. Ferner tritt der Fersensporn eher bei Personen im Alter von über 40 Jahren auf, auch Übergewicht scheint bei der Entstehung eines Fersensporns eine große Rolle zu spielen.

Angehörige dieser Risikogruppen sollten bei Fersenschmerz hellhörig werden.

Was passiert bei einem Fersenspor?

Bei einem Fersenspor entzündet sich das umliegende Gewebe und kann mitunter zu sehr langwierigen Beschwerden führen. Die Schmerzen im Bereich der Fußsohle treten vor allem nach einer längeren Phase der Ruhe, zum Beispiel beim Aufstehen am Morgen, auf. Häufig kommt es auch zu einer Entzündung der Plantarsehne. Dies wird dann als Plantarfasziitis bezeichnet. Männer leiden im Übrigen seltener unter einem Fersensporn als Frauen. Eine ursächliche Erklärung für dieses Phänomen gibt es nicht.

Letztlich kann man die Form des Fersenspors sehr gut durch eine Röntgenaufnahme erkennen.

Welche Arten des Fersenspor gibt es?

Rein anatomisch wird der Fersenspor als eine Knochenauswucherung im Bereich der Ferse bezeichnet.
Doch Fersenspor ist nicht gleich Fersenspor.

Folgendende Unterscheidungen sind möglich:

  • Oberer Fersensporn (Haglundferse) Entzündung des Achillessehnenansatzes am Fersenbein.

-> Oberer Fersenspor (auch Haglungferse oder hinterer, dorsaler bzw. kranialer Fersenspor; Fachterminus Haglund-Exostose);

  • Untere Fersensporn (Plantarsehnenentzündung) Entzündung des Plantarsehnenansatzes am Fersenbein.

-> Unterer Fersenspor (plantarer Kalkaneussporn) – welcher durch Kalkablagerungen einen “Zahn” bildet, der bis zu fünf Millimeter Länge erreichen kann.

Trotzdem bereitet in der Regel nicht der Fersenspor die Beschwerden. Denn mit dem Krankheitsbild “Fersenspor” wird generell die Entzündung der Fußsohlensehnenplatte bezeichnet. Der Fachterminus lautet hier Plantarfasziitis bzw. Plantarfaszie. Bei dem oberen Fersenspor(n) begründen sich die Schmerzen häufig auf eine begleitende Schleimbeutelentzündung. Im Weiteren konzentrieren sich die Ausführungen aber auf die Plantarfaszie, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bzw. die Fersenspor Behandlung.

Fälschlicherweise suchen auch viele Betroffene nach Versensporn in dieser falschen Schreibweise.