Behandlung

Die Behandlung eines Fersensporns

Die Behandlung Ihres Fersensporns hängt einerseits von dessen Lage und andererseits natürlich von den individuellen Beschwerden ab. Eine wirksame operative Methode gibt es jedoch nicht. Wird der Fersensporn behandelt, stellen sich jedoch nach einiger Zeit Verbesserungen ein. Sie benötigen lediglich etwas Geduld und Konsequenz.

Was hilft gegen einen Fersensporn?

Die Methoden, einen Fersensporn zu behandeln, sind sehr vielfältig. Eine Operation ist in der Regel nicht notwendig. Die Behandlung Ihrer Fersenschmerzen richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Der Fersensporn selbst ist häufig auch nur ein Symptom eines anderen Problems. So können zum Beispiel eine falsche Körperhaltung, eine zu schwache Fußmuskulatur oder Schäden in anderen Gelenken die eigentliche Ursache sein. Ein Besuch bei einem Facharzt ist daher zunächst unerlässlich. Doch auch Sie selbst können bereits etwas unternehmen, um Ihre Beschwerden zu lindern.

Ein erster Schritt kann darin bestehen, andere Schuhe zu tragen. Zum Anderen achten Sie beim Laufen besonders darauf, Ihre Füße korrekt aufzusetzen und abzurollen. Zu Hause können Sie versuchen, regelmäßig ohne Schuhe zu laufen und auch hier auf eine korrekte Fußarbeit zu achten. Mit Dehnübungen für die Zehen und die Achillessehne lockern und kräftigen Sie zudem Ihre Füße.

Welche Methoden der Fersenspor Behandlung gibt es?

Männerfüße auf Fußweg

Einlegesohlen

Diese Variante der Fersenspor Behandlung ist in jedem Fall das Mittel der ersten Wahl. Oft wird sie mit der Anwendung von entzündungs- und schmerzlindernden Salben kombiniert. Aus beiden Elementen lässt sich eine erfolgversprechende Therapie kombinieren. Die Medikamente helfen Ihnen dabei, sich weniger eingeschränkt durch Schmerzen bewegen und die gymnastischen Übungen überhaupt ausführen zu können.

Bedenken Sie, dass sich der Fersensporn selbst nicht zurückbildet. Sie müssen mittels Muskeltraining dafür sorgen, dass weniger Reibung an den Sehnenansätzen entsteht. Dazu stärken Sie gezielt den Fußsohlenmuskel (Plantaris).

Was unterstützen Einlegesohlen?

Kräftige Muskeln sorgen zusammen mit den Bändern dafür, Ihren Fuß besser zu halten. Verformte oder verschobene Knochen verbleiben zwar häufig in ihrem Zustand, werden jedoch besser gestützt und funktionieren gut zusammen. Einlagen für die Schuhe helfen dabei, den Fuß zusätzlich zu stützen und fehlerhafte Haltungen zu vermeiden. Der gewünschte Effekt stellt sich jedoch nicht ein, wenn Sie Ihren Fuß lediglich durch Einlagen entlasten. Diese allein führen im schlimmsten Fall sogar dazu, dass die Muskulatur weiter verkümmert.

Warum werden Einlegesohlen vom Orthopäden verschrieben?

Wenn Ihr Orthopäde Ihnen als therapeutische Maßnahme Einlegesohlen für Ihre Schuhe empfiehlt, soll meist eine Fehlhaltung des Fußes damit ausgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es Einlagen, die lediglich dazu dienen, den Druckpunkt etwas zu entlasten. Welche für Sie geeignet sind, entscheidet Ihr Arzt. Meist wird dieser Ihnen ein Rezept ausstellen, sodass Sie im Sanitätshaus die passenden Einlagen ausgehändigt bekommen. Andernfalls kann dort auch ein Abdruck Ihres Fußes angefertigt werden, sodass aus diesem eine passgenaue Einlage gefertigt wird.

Vor allem bei Fehlstellungen wie zum Beispiel einem Knick-Senkfuß ist es ratsam, eine orthopädisch korrekte Fußhaltung wiederherzustellen und zu diesem Zweck Einlagen anzupassen. Einfache Sohlen dienen demgegenüber lediglich dazu, die entzündeten Zonen zu entlasten oder weicher zu polstern. Sie sind das Mittel der Wahl, sofern nur leichte bis mittelschwere Probleme aufgetreten sind und keine eindeutige Fehlstellung zu korrigieren ist. Im Alltag sorgen diese Einlagen in den meisten Fällen bereits für deutliche Besserung.

Was ist die alternative zu orthopädischen Einlagen?

Eine Alternative zu orthopädischen Einlagen können mitunter einfache Einlagen zur Entlastung aus dem Schuhfachhandel sein. Sie können dabei helfen, dem Fuß etwas Halt zu geben. Ferner können Sie in sehr flachen oder auch älteren Schuhen damit einen Teil des Fußbettes ersetzen und Druck von außen vermindern.

Zur medizinischen Behandlung sind diese Einlagen jedoch nicht geeignet. Sie können jedoch bei nur leichten Beschwerden zu etwas Linderung führen. Behalten Sie die Entwicklung Ihrer Schmerzen jedoch genau im Auge und versäumen Sie nicht, im Zweifel einen Facharzt aufzusuchen. Je früher Sie mit der Behandlung eines Fersenspornes beginnen, desto besser können Sie schlimmere Schmerzen verhindern.

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Wie bekommt man die Schmerzen vom Fersensporn weg?

Es gilt auch hier, zunächst die genauen Ursachen abzuklären. Nicht jeder Schmerz in den Füßen wird durch einen Fersensporn verursacht. Treten Schmerzen in der Achillessehne auf, können diese zwar auf einen kranialen Fersensporn zurückgehen, müssen jedoch nicht. Schmerzen im Bereich der Fußsohle werden auch nicht zwangsläufig durch einen plantaren Fersensporn ausgelöst.

Liegt jedoch tatsächlich ein Fersensporn vor, so besteht die Behandlung aus mehreren Teilen. Einerseits können Sie Ihr Schuhwerk tauschen und auf bequeme Sohlen achten, andererseits können Sie die üblichen Salben gegen Sehnenentzündungen verwenden. Beides kann helfen, die Schmerzen zu lindern. Zu einer Heilung gelangen Sie auf diesem Weg jedoch meist noch nicht.

Physiotherapie hilft, die Fußmuskulatur zu kräftigen und die Fußbewegungen korrekt auszuführen. Falsches Laufen, Beschwerden in den Knien oder Hüften sowie verschiedene muskuläre Probleme können ebenfalls pyhsiotherapeutisch behandelt werden. Wurde erst einmal eine genaue Diagnose gestellt, bekommen Sie zudem in der Regel Rezepte und Medikamente für eine ideale Behandlung.

Wie kann man den Fersenspor behandeln?

Eine Reihe von Therapien hat sich in der Behandlung eines Fersensporns bereits bewährt. Das individuelle Behandlungskonzept erstellt Ihr Orthopäde gemeinsam mit Ihnen. Welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist, hängt schließlich davon ab, aus welchem Grund Ihr Fersensporn überhaupt entstanden ist. Schließlich gilt es, diese Ursache nachhaltig zu bekämpfen.

Welche Medikamente oder Salben für Sie geeignet sind, hängt in erster Linie davon ab, welche Beschwerden Sie haben. Handelsübliche Schmerztabletten können zum Beispiel dazu beitragen, dass Sie Ihren Alltag zunächst ohne gravierende Einschränkungen bewältigen können. Sie sind dennoch nicht das am besten geeignete Mittel. Um den Schmerz gezielt zu behandeln, sollten Sie auf eine entzündungshemmende Salbe zurückgreifen. Diese können Sie schließlich an den schmerzenden Stellen aufbringen und vermeiden auf diese Weise eine unnötige Belastung des Körpers mit Tabletten.

Ein weit verbreitetes Mittel zur Behandlung von Verletzungen an Bändern, Sehnen oder Knochen ist beispielsweise das Schmerzgel von Voltaren. Sie erhalten es ohne ärztliches Rezept und sollten sich bei der Anweisung an die Hinweise des Herstellers halten. Sollte keine Besserung eintreten, kommen Sie um einen Arztbesuch nicht herum. Möglicherweise handelt es sich wider Erwarten nicht um eine entzündete Sehne aufgrund eines Fersensporns. Antibiotika werden im Übrigen nicht verabreicht, da es sich auch bei einer Entzündung um keine bakterielle Infektion handelt.